Das Bamberger Jugend-Open findet traditionell am Tag der Deutschen Einheit statt, bereits zum 29. Mal. Die organisierenden Vereine SC Bamberg, TV Hallstadt und SC Höchstadt trotzten dabei Corona. 109 Kinder und Jugendliche trafen sich in der Graf-Stauffenberg-Realschule Bamberg zu sieben Runden Schnellschach. Es ging in sieben Altersklassen um viele Titel um Pokale – denn die oberfränkischen Schnellschach-Meister und die Schnellschach-Meister des Schachkreises Bamberg wurden ermittelt.
Die Turnierleitung hatte coronabedingt noch mehr zu organisieren und bedenken als in den Vorjahren. Das Hygienekonzept mit begrenzter Teilnehmerzahl, Voranmeldung, Maskenpflicht, Mindestabstand und Desinfektion der Schachfiguren wurde positiv aufgenommen und eingehalten. Die Organisatoren und Schiedsrichter sorgten für eine gute Schachturnieratmosphäre – trotz Corona. Blickt man auf die Teilnehmerliste, erkennt man an den DWZ-Zahlen einen Trend: Die Jugendlichen werden immer besser im Schach
Bevor es losging, erklärte 2. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp die Bedeutung des dritten Oktobers für Deutschland. Besonders freute es ihn, dass auch traditionell Spieler aus den neuen Bundesländern kamen. Außerdem wurden auch die Bayerischen Rapid-Meister der vergangenen Saison gekürt.

Während das Turnier lief, gab es wenig Zwischenfälle. Alle Spieler waren überraschend diszipliniert und ruhig. Es gab keine Proteste, außer von einigen Eltern, welche die Schiedsrichter aber souverän lösen konnten. Nach sieben spannenden Runden triumphierten nicht immer die Favoriten. Ann Englert (U8, Großostheim), Justus Mandalka (U10, Bad Homburg), Narek Gewondow (U12, Fürth), Robert Prieb (U14, Bochum), Tizian Wagner (U16, Seubelsdorf), Lukas Köhler (U18, Bamberg) und Christoph Sesselmann (U25, Kulmbach) und nahmen Pokale und Sachpreise mit auf die Heimreise.
